EISEN – Tipps für Ihren Eisen-Haushalt

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Vor allem jüngere Frauen und Sportler:innen leiden häufig unter Eisenmangel und zeigen Symptome wie Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Schwindel. Frauen sind insbesondere aufgrund der Menstruation häufiger betroffen, während bei Sportler:innen ein erhöhter Eisenbedarf durch intensive körperliche Belastung entstehen kann. Aber auch ältere Menschen können einen Eisenmangel entwickeln. Oft bleiben die Beschwerden lange unbemerkt oder werden fälschlicherweise auf Stress oder das Älterwerden zurückgeführt.

Im Folgenden finden Sie kurze Erläuterungen zu den erhobenen Gesundheitsdaten. Diese dienen nur als Überblick, stellen aber keine endgültige Bewertung oder Empfehlung dar. Bei weiterführenden Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin/ Ihren Arzt!

Referenzwerte

Da der Körper Eisen nicht selbst produzieren kann, ist er darauf angewiesen, Eisen aus den zugeführten Lebens- und Nahrungsergänzungsmitteln, aufzunehmen. Eisenmangel kann durch eine eisenarme Ernährung, eine verminderte Eisenaufnahme (wie bei Zöliakie) und Blutverlust entstehen. Starke Menstruationsblutungen sind eine häufige Ursache für Eisenmangel bei Frauen vor der Menopause. Weitere Ursachen sind Schwangerschaft, Entbindung und häufiges Blutspenden.

Eisenmangel ist ein Zustand, bei dem die Eisenspeicher Ihres Körpers niedrig oder erschöpft sind. Eine schwere Form des
Eisenmangels wird als Eisenmangelanämie bezeichnet, bei der der Körper Schwierigkeiten hat, rote Blutkörperchen zu
bilden und letztendlich Sauerstoff zu transportieren. Die Symptome sind oft ähnlich und umfassen:

  • Müdigkeit
  • Schwäche
  • Schwindelgefühl
  • Verminderte körperliche
  • Leistungsfähigkeit
  • Kurzatmigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Blasse Haut
  • Verlangen nach ungewöhnlichen Dingen wie Erde oder Stärke

Manche Menschen weisen jedoch keine Symptome auf.

Eisenmangel betrifft einen großen Teil der Bevölkerung, insbesondere Frauen im gebärfähigen Alter (15–49), Schwangere, Kinder, aber auch Gruppen wie Vegetarier/Veganer, Sportler, regelmäßige Blutspender und Menschen mit Magen-Darm-Erkrankungen wie Zöliakie (Glutenunverträglichkeit).


Dies hängt von der zugrunde liegenden Ursache deines Eisenmangels ab. Bitte konsultieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, um zu erfahren, welche präventive Maßnahme am besten zu Ihrer Situation passt.
Wenn Eisenmangel aus einer eisenarmen Ernährung resultiert, kann es hilfreich sein, zu wissen, welche Lebensmittel reich an Eisen sind. Im Allgemeinen kann Eisen aus tierischen Quellen vom Körper leichter aufgenommen werden als aus pflanzlichen Quellen. Einige der besten tierischen Quellen sind Leber (Huhn, Schwein, Rind), Leberpastete, Eier, Tintenfisch, Muscheln und Austern. Pflanzliche Quellen, die reich an Eisen sind, sind Meeresalgen, Getreide, Trockenfrüchte, Linsen, Bohnen und Kichererbsen.
Beachten Sie auch, dass Vitamin C bei der Aufnahme von Eisen hilft. Reichhaltige Quellen für Vitamin C sind Obst, Säfte, Kartoffeln, Blumenkohl und Kohl.

Die Eisenabsorption hängt von der Eisenquelle ab. Vegetarier/Veganer können von eisenreichen pflanzlichen Lebensmitteln
profitieren, wie z. B:

  • Meeresalgen
  • Müsli
  • Getrocknete Früchte
  • Nüsse
  • Tofu
  • Linsen
  • Kichererbsen
  • Bohnen (Kidneybohnen, Limabohnen, Sojabohnen)

Hinweis

Die an dieser Stelle angeführten Referenzwerte dürfen nicht für die Interpretation eines Laborbefundes verwendet werden, da es sich hierbei um einen exemplarischen Näherungsbereich aus der medizinischen Fachliteratur für diese Labormessgröße in der jeweils untersuchten Körperflüssigkeit handelt. Die labormedizinischen Referenzwerte können sich von Richtwerten oder Grenzwerten für Diagnose und Therapie von Krankheiten unterscheiden.

Grundsätzlich hängen Referenzwerte von Alter und Geschlecht der Patientinnen und Patienten ab. Darüber hinaus können auch tageszeitliche Schwankungen bzw. eine Reihe von biologischen Rhythmen die Laborergebnisse beeinflussen. Außerdem können Laborergebnisse auch je nach der von dem jeweiligen medizinischen Labor eingesetzten Untersuchungsmethode variieren (nicht alle Labors verwenden die gleiche Methode). Daher werden von der Ärztin oder vom Arzt nur die auf dem jeweiligen Laborbefund ausgewiesenen Referenzwerte für die medizinische Interpretation herangezogen.